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Der Landesverband Tirol des roten Kreuzes hielt in diesem Jahr das Katastrophenseminar in Osttirol ab.

Als "Katastrophengebiet" aufgrund Unwetterereignisse wurde das gesamte Defereggental beübt. Rund 150  Teilnehmer des ÖRK Tirol, sowie zahlreiche Einsatzkräfte sämtlicher Blaulichtorganisationen des Bezirkes nahmen an dieser Großübung teil. Die Aufgabe unserer Orststelle waren in erster Linie die Evakuierung der Gondel des Skizentrum Brunnalm. Unterstützt wurden wir dabei von der Libelle Tirol.

Auch die Suche, medizinische Versorgung und der Abtransport verletzter Personen aus extrem unwegsamen Gelände in Hopfgarten waren Teil dieser sehr gut organisierten Übung.

Abschließender Dank an den Landesverband des roten Kreuzes Tirol für die Einladung zu dieser Großübung.

Danke auch an die BR Ortsstelle Kals, dem Bergrettungsarzt aus Virgen  und den Hundeführern der Ortsstelle Sillian für die Mithilfe bei der Übung.

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Um eine reibungslose Kommunikation innerhalb der verschiedenen Blaulichtorganisationen, bzw. mit der Leitstelle Tirol zu sichern, führte unsere Ortsstelle am 18.06. einen weiteren Testbetrieb des Gatewaygerätes im hintersten Defereggental durch.

Da in diesem Abschnitt unseres Einsatzgebietes  kein Funkbetrieb mittels Digitalnetz möglich ist, ist es umso wichtiger die optimale Positionierung des Gatewaygerätes auszutesten um im Ernstfall reagieren zu können.

Trotz diverser Wetterkapriolen konnten wir die Bereiche  Richtung Rotermanntörl, Schwarzachtal, Rosshornscharte, Klammljoch sowie ins hinterste Arvental Richtung Merbspitze mit dem Gatewaygerät funktechnisch sehr gut abdecken.

Somit hat sich gezeigt, dass die Anschaffung des Gatewaygerätes wirklich eine sehr gute und sinnvolle Investition war.

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Unser Mitglied Markus Steinkasserer besuchte vom 04.03. bis 06.03.2016 den Ausbildungskurs Alpin Medic III, den er erfolgreich abschließen konnte.

40 cm Neuschnee aber auch Sonnenschein prägten den Fortbildungskurs.

Die Fotos lassen erahnen mit welchen widrigen Wetterverhältnissen die Kursteilnehmer zu kämpfen hatten.

Auch während des dichtesten Schneesturms bewährte sich die Einsatzkleidung und auch die BergretterInnen bewiesen Wetterfestigkeit sowie einen hohen Ausbildungsstand.

Die Ortsstelle gratuliert Markus zu seinem "Kämpfergeist" der ihn den Elementen trotzen ließ und bedankt sich gleichzeitig für sein großes Engagement im Dienste der Bergrettung.

Trotz schlechter Wettervorhersage nahmen bei der 2. Auflage der Oberseetrophy knapp über 40 Teilnehmer aus Österreich und Italien teil. Das Rennen konnte bei besten Schneebedingungen ausgetragen werden.

Der Sieg in der Sportklasse erging dieses Jahr an Filippo Beccari vom Ski Team Fassa. Zweiter wurde Manuel Seibald (Sportladen Heiligenblut) vor Roberto de Simone (ASV Gossensas).

Bei den Damen holte sich Barbara Oberhauser aus Rasen, vor Astrid Renzler und Manuela Hartl den Sieg.

Der Mittelzeit in der Hobbyklasse kam Moser Alois (Compedal Assling) am nächsten.

Die Bergrettung Defereggental bedankt sich bei allen TeilnehmerInnen für die Teilnahme.

Danke an alle Sponsoren.

Ein besonderes Danke an die  Kameraden der Bergrettung Obertilliach, Bergrettung Sillian und Bergrettung Lienz  für die Unterstützung beim Ambulanzdienst.

Danke an die SU St. Veit für die gute Zusammenarbeit

 

Termin für die 3. Oberseetrophy

12.02.2017

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die Vorbereitungen

Ergebnisliste Hobbyklasse

Ergebnisliste Sportklasse

Anfrage

Bitte addieren Sie 3 und 4.

Archiv 2014

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Am Donnerstag, den 27.11.2014 fand im Kameradschaftsraum der FFW St. Veit unsere diesjährige SAN Schulung statt.

Im ersten Teil der Schulung hielt Referent Dr. Andreas Totschnig einen sehr interessanten Vortrag über Lawinenunfälle. Weitere Themen des Vortrages waren Unterkühlung, Erfrierung, richtiges Bergen von Unterkühlten uvm....

Der zweite Teil der Schulung bestand aus zwei Praxisstationen.

Notfallcheck und Wiederbelebung wurden auf einer Station ausführlich erklärt und geübt. Auf der zweiten Station konnten unsere Mitglieder den Inhalt des SAN Rucksackes wieder genauer kennenlernen und mit den medizinischen Geräten üben. Behelfsmäßige Schienungen

Im Zuge dieser Schulung gab es eine erfreuliche Mitteilung des Ortsstellenleiters: Nach langer Suche und einigen Notlösungen ist es nämlich gelungen einen fixen Stellplatz für das - vor zwei Jahren angekaufte Einsatzfahrzeug zu beziehen.

Die Feuerwehr St. Veit stellt uns - dankenswerter Weise - einen Platz in ihrer Garage zur Verfügung und  somit ist eine Einsatzbereitschaft des Fahrzeuges garantiert!

Ein grosses vergelt`s Gott an den Ausschuss der FFW St. Veit und an die Gemeinde St. Veit.

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Die Ortsstelle Defereggental gratuliert Markus Köfele recht herzlich zur bestandenen

Anwärterüberprüfung

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Thema unserer diesjährigen Sommereinsatzübung waren zwei abgestürzte Paragleiter, wovon einer in unwegsames Waldgelände abgestürzt war und der zweite in einem Baum hängen blieb.

Unsere Alarmierung erfolgte um 16:00 Uhr durch die Leitstelle Tirol.

Mittels Koordinaten die uns von der Leitstelle übermittelt wurden (der Notruf wurde mittels Notfall App abgesetzt)  konnte der Einsatzort relativ rasch lokalisiert werden.  Der verunfallte Paragleiter den unsere Mannschaft  im unwegsamen  Gelände schwer verletzt  auffand wurde von unseren Sanitätern notfallmäßig versorgt und dann - vom inzwischen eingetroffenen Bergrettungsarzt weiter behandelt.

Eine besondere Herausforderung war die Bergung des zweiten Verunfallten, der sich mit seinem Gleitschirm in einem sehr hohen Baum verfangen hatte.

Mit einer behelfsmäßigen Seilbahn wurde der Verletzte - nach erfolgter Erstversorgung  -  sicher auf den Boden gebracht und dort medizinisch versorgt.  Der anschließende Abtransport erfolgte mit der Gebirgstrage.

Die Übung die von unserem Ausbildungsleiter bestens vorbereitet wurde beinhaltete  u.a. Themen wie orientieren mittels GPS, Seiltechnik, Traumaversorgung, Wundversorgung, Notarztassistenz….

Danke an unseren Bergrettungsarzt Dr. Franz Krösslhuber, an die zwei Figuranten und an unsere Einsatzmannschaft.

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Am 21.03.2014 organisierte unsere Ortsstelle eine Einsatzübung zu der auch die FFW St. Veit sowie die SEG der RK Ortsstelle St. Jakob/ St. Veit eingeladen waren.

Übungsannahme war: Lawinenabgang auf die Rodelbahn im Bereich Alzenbrunn, Talsperre aufgrund anhaltender Schneefälle und Lawinengefahr! 4 verschüttete Personen!

Nach Alarmierung durch die Leitstelle Tirol lag es an den Einsatzleitern der jeweiligen Rettungsorganisationen eine Kommunikationsschiene aufzubauen, die Einsatzkräfte entsprechend einzuteilen und eine rasche, aber vor allen Dingen auch sichere Bergung der Verschütteten durchzuführen. Die Sicherheit der EInsatzkräfte stand  im Vordergrund und es wurden alle die auf der Lawinen arbeiteten mit LVS Gerät ausgestattet

Bereits nach 20 Minuten konnte Lawinenhund Eyla den ersten Verschütteten auffinden. Sanis unserer Ortsstelle übernahmen die Erstversorgung des Patienten und übergaben ihn  dann an das Rote Kreuz, wo er von den Sanitätern und einem Notarzt weiterversorgt und anschließend in eine "Sammelstelle" gebracht wurde.

Die weiteren Verschütteten mussten mittels Sondierketten geortet und freigelegt werden. Dabei wurden wir von der Feuerwehr St. Veit tatkräftig unterstützt. Nach knapp 2 Stunden konnte schließlich auch der letzte Verunfallte gefunden werden. Jeder Patient wurde fachgerecht freigelegt, medizinisch versorgt und in die provisorisch eingerichtete Sammelstelle gebracht.

Bei der abschließenden Nachbesprechung wurde einstimmig festgehalten, dass solche gemeinsame Einsatzübungen absolut Sinn ergeben. Der heurige Winter hat gezeigt, dass abgeschnittene Täler teilweise mehrer Tage auf sich selber gestellt sind. Umso wichtiger ist es, sich "vorzubereiten" um im Ernstfall gerüstet zu sein.

Abschließend ergeht der Dank der BR Defereggental an alle beteiligten Einsatzkräfte für die unkomplizierte Zusammenarbeit und die Mithilfe bei dieser Lawineneinsatzübung.

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Die Bergrettungsortsstelle Defereggental lud am Samstag, den 11.01.2014 in Zusammenarbeit  mit heimischen Bergführern  zum Bergsicherheitstag ein.

Über 90 Skitourengeher, Freerider, Snowboarder und Schneeschuhwanderer aus Osttirol, Oberkärnten und dem Pinzgau fanden bei strahlend schönem Winterwetter und besten Schneeverhältnissen den Weg auf den Stallersattel, um sich über Sicherheitsthemen rund um den Wintersport im freien Gelände zu informieren, und auf 4 Stationen  das Erlernte in die Praxis umzusetzen.

Die Suche mit dem Lawinenverschüttetensuchgerät, Sondieren,  richtiges Freilegen verschütteter Kameraden und erste Hilfe Maßnahmen waren Themen der Praxisstationen. Auf einer weiteren Station konnten sich die Teilnehmer über richtige   Interpretation des Lawinenlageberichtes, das Notfall App der Bergrettung Tirol,  Tourenplanung, richtige Ausrüstung, usw. informieren.

Die Suchhundestaffel der Bergrettung Osttirol präsentierte auf einer Station ihre Arbeit und löste bei den Teilnehmern große Bewunderung und Respekt aus.

Im Anschluss an die Veranstaltung konnten unter den Wintersportlern noch einige praktische Sachpreise verlost werden und der gelungene Informationstag fand im Gasthaus Oberseehütte einen geselligen Ausklang.